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Hanni Denifl
Hanni: Denifl

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28.6.10; 19:57:09 Uhr

Um den Kinderhandel und die Landflucht zu vermindern wurden Aufklärungskampagnen auf dem Land, in den Regionen Ouéme und Plateau, durchgeführt. Organisiert wurden diese Aktivitäten, die mehrere Monate andauerten, von den Don Bosco Schwestern im Rahmen des Projektes „Kampf gegen den Kinderhandel“.

Sensib Issaba1:

Dabei wurden Schwerpunkte auf Kinderrechte und Ausbildungsmöglichkeiten mit den daraus resultierenden wirtschaftlichen Ressourcen gelegt. Themen wie „Recht auf Erziehung“, „Elternverantwortung von Schulkindern“, „Recht des Kindes auf Meinungsäußerung“ u.v.a. kamen zur Sprache. Auch unsere Lehrberufsangebote in unseren Einrichtungen fanden ein offenes Ohr bei Dorfchefs, Müttern, Vätern, Kindern und Jugendlichen.

In Issaba: Der König von Issaba. Frauen als aufmerksame Zuhörer und gute Tänzerinnen. Kinder beim Rollenspiel.

Sensib Issaba2:

Sensib Issaba3: Sensib Issaba4:

Sensib Issaba5: Sensib Issaba6:

In Honta: Zeugnisse von Jugendlichen werden gern gehört.

Sensib Honta1:

Sensib Honta3: Sensib Honta2:


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27.6.10; 23:39:09 Uhr

Am Mittwoch, 2. Juni konnten 10 junge Frauen eine Ausbildungsbestätigung zur Landwirtin in einer kleinen Feier entgegennehmen.

Farm11:

Die 3-monatige Ausbildung auf der Farm „Valponasca“ der Don Bosco Schwestern nahe dem Dorf Takon bei Porto Novo beinhaltet Gemüse- und Getreideanbau, Volksmedizinanbau, Kaninchen-, Hühner- und Fischzucht in Praxis und Theorie.

Farm22: Farm33:

Farm44: Farm55:

Betreut wurden die 10 Mädchen von 3 kompetenten AusbildnerInnen. Die Eltern der Mädchen, die auch zur Abschlussfeier kamen, wurden ersucht, den Mädchen ein Stück Land zur Verfügung zu stellen und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen.


Forum 

22.5.10; 14:43:58 Uhr

Am Mittwoch, 12. Mai 2010 luden die Don Bosco Schwestern 850 Kinder und deren insgesamt 100 BetreuerInnen und MitarbeiterInnen aus ihren verschiedenen in der Stadt verteilten Einrichtungsstätten auf die Missionsstation in Zogbo ein, um gemeinsam das jährliche Dankbarkeits- und Maria Mazzarello-Fest zu feiern! Es wurde zum größten Fest seit der Ankunft der Don Bosco Schwestern in Cotonou vor 18 Jahren.

Fête Merci1:

Nach einer Wortgottesdienstfeier in der Pfarrkirche ging es, angeführt von der Musikkapelle der Polizei, in einer Prozession Richtung Missionsstation. Fête Merci21:

Fête Merci5:

Dort angekommen gab jede Gruppe eine Darbietung zum Besten:

Fête Merci4:

Das Foyer Laura Vicuña zeigt Maria Mazzarello live.

Fête Merci2:

Die Schule Laura Vicuña beim Tanz.

Fête Merci3:

Der „Steckentanz“ der Marktmädchen.

Fête Merci13: Fête Merci14: Fête Merci15:

Fête Merci11:

Zauberei, Akrobatik, Jonglieren unsere Burschen vom „Haus der Hoffnung“.

Fête Merci12:

Ein salesianisches Fest in Freude und Dankbarkeit, ganz nach unserem Jahresmotto: Gemeinsam unterwegs um sich kennenzulernen!


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28.4.10; 19:03:42 Uhr

Am Dienstagvormittag, den 27. April 10 brachen 80 Kinder von unseren Betreuungsstätten auf dem Markt und 70 Jugendliche aus dem „Haus der Hoffnung“ auf, um zum ersten Mal in ihrem Leben ins Museum zu gehen.

Fondation Zinsou1:

Abgeholt wurden wir vom bunten, weithin auffallenden Bus der Fondation Zinsou, der uns ins gleichnamige Museum brachte. Dort bestaunten wir 56 Exponate von 16 afrikanischen Künstlern. Instruierte Museumsführer erklärten den Kindern die verschiedenen Kunstkategorien und die Bedeutung einzelner Werke.

Fondation Zinsou2: Fondation Zinsou3:

Fondation Zinsou5: Fondation Zinsou6:

Die Kinder waren beeindruckt von dieser neuen Erfahrung.


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4.4.10; 16:51:27 Uhr

Liebe Missionsfreunde und -freundInnen!

Ich wünsche euch von ganzem Herzen ein gesegnetes Osterfest! Bei uns dauerte die lebendige, ausdrucksfrohe Auferstehungsfeier 3 Stunden. Und wie immer gab es viele Taufen und Erstkommunionen. Möge der Herr den Neugetauften LICHT auf dem Weg sein!

Ostern:

Der auferstandene Christus in der Kapelle der Salesianer in Porto Novo/Benin!

Im Festhalten am auferstandenen Herrn wünsche ich euch viel Licht, Kraft und Lebensfreude!

Dankbar verbunden eure Sr. Hanni aus Cotonou


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31.3.10; 0:10:23 Uhr

Vom 19. bis 24. März 2010 konnte ich mit meinen zwei Arbeitskolleginnen vom „Haus der Hoffnung“, Carmelle und Charlotte, an der vom BCAT (der EU) geförderten und von den Don Bosco Schwestern organisierten Fortbildung „Gewaltfreie Kommunikation“ teilnehmen.

CNV1:

Nebenbei konnte ich auch die Salesianergemeinschaft von Porto Novo kennenlernen, in deren „Foyer Don Bosco“ die Veranstaltung ablief. CNV2:

Der Inhalt des Seminars, nach der 4-Komponenten-Methode (Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten von Herz zu Herz vermitteln) von Marshall B. Rosenberg, wurde uns 27 begeisterten Teilnehmern gekonnt und lebendig von Jean Baptiste Ndikuriyo vorgetragen. Bei Übungen und Rollenspielen konnten wir das Erlernte praktizieren. Gestärkt und bereichert traten die Teilnehmer, die alle mit Vidomègons (gehandelten, ausgebeuteten Kindern) und Strassen- und Marktkindern arbeiten, ihre Heimreise nach Cotonou, Parakou und Malanville an.


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29.3.10; 1:59:00 Uhr

Am Mittwoch, 17. März gedachten wir mit einem fröhlichen internen Fest des 2. Geburtstages des „Hauses der Hoffnung“! Seit der Eröffnung vor zwei Jahren haben 246 Jugendliche ihr Diplom als Bäcker, Koch, Konditor oder Seifenfabrikant in Empfang genommen und täglich nützen 60 bis 90 Mädchen die Schlafräume als sichere Übernachtungsstätte.

2. Geburtstag ME 1:

Das Leitungsteam, die MitarbeiterInnen, Volontärinnen, AusbildnerInnen und unsere 70 in Ausbildung stehenden Jugendlichen und die Kinder der Alternativschule legten ihre Arbeit nieder, um den Tag gebührend zu feiern.

2. Geburtstag ME 2:

Begonnen wurde der Festtag mit einem Wortgottesdienst zum Thema „Frieden geben“.

Geburtstag ME 4:

Geburtstag ME 6:

Ausgelassen gelacht wurde dann bei Sketchen, Spielen, Quiz, Witzen und Tanz. Und zu guter Letzt klang das Fest nach einem üppigen Mittagessen zu aller Zufriedenheit aus.


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28.3.10; 22:49:20 Uhr

Das Institut der „Töchter Maria Hilfe der Christen“ mit dem Mutterhaus in Rom hat entschieden, dass auf jedem Kontinent von einer Don Bosco-Schwestern-Gemeinschaft mit bedeutenden Werken ein Film entstehen soll. In Afrika fiel die Wahl (der CIAM) auf unsere Gemeinschaft in Cotonou mit ihren Projekten zugunsten der Markt- und Straßenkinder mit Schwerpunkt Vidomègon (der gehandelten, verkauften, zur Arbeit ausgebeuteten Kindern)!

Filmteam Missions Don Bosco1:

Um diesen Film zu realisieren wurden Elisabetta Gatto und Anna Bracco vom Filmhersteller „Missions Don Bosco“ von Turin im Einverständnis mit dem Sozialkommunikations-Büro in Rom (Sr. Giuseppina Terruggi) vom 15. bis 22. März 2010 nach Cotonou geschickt.

Filmteam2:

Hier einige wichtige Elemente, die in der Kamera eingefangen wurden:

* die Aufnahmezentren Kleines und Großes Foyer Laura Vicuña, das „Haus der Hoffnung“, die „Baracke SOS Vidomègon“ auf dem Markt Dantokpa

* Erstkontakt bei den Streifzügen durch den Markt der Sozialarbeiter (auch nachts)

* Animation und Aktivitäten wie der „Zirkus Tokpa“

* Sensibilisierung durch Vorträge und Filmvorführungen auf Großleinfläche auf dem Markt

* Schul- und Berufsausbildung in den Alternativschulen, in den Kindergärten auf dem Markt Dantokpas und in verschiedenen Dörfern, Berufsausbildung im „Centre Laura Vicuña“ zur Friseurin und zur Schneiderin, im „Haus der Hoffnung“ zum Bäcker, Koch, Konditor und Seifenfabrikant

* zur Vorbeugung die „Farm Valponasca“ mit Ausbildung zur Landwirtin mit Schwerpunkt Gemüseanbau, Kaninchen- und Fischzucht

* zur Perfektionierung das Lehrrestaurant „Mamma mia“ und die Schneiderei „Laura Vicuña“

* das „Foyer de l’Excellence“ für besonders begabte Mädchen zum Weiterstudium an einer höheren Schule

* die Reintegration in die Familien

Während der Dreharbeiten konnte das zweispannige italienische Filmteam in Begleitung von Sr. Viky Ulate, unserer Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit, auch die Dörfer einiger Mädchen besuchen. Ihre Erfahrungen waren intensiv und bereichernd.

Die DVD wird im September in zahlreichen Sprachen erscheinen.


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17.3.10; 20:52:29 Uhr

Vor einigen Tagen wurde uns spätabends von der Minderjährigenbrigade ein schwerst misshandeltes Kind gebracht. Keine Einrichtung wollte sie in ihrem Zustand aufnehmen. Dorcas, 3 Jahre und 3 Monate alt, wog 6,400 kg, war stärkst unterernährt, wies Blessuren und Narben auf und hatte mehrere, frische und alte Knochenbrüche. Bewegte man sie, begann sie zu wimmern. Es war himmelschreiend! So etwas haben wir noch nie gesehen!

Dorcas11: Dorcas mit Sr. Miet

Obwohl Dorcas auch nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fällt - wir nehmen normalerweise Kinder von fünf bis 18 Jahren auf – haben wir uns entschlossen, auf eigene Kosten, uns ganz um das Überleben und Gesundwerden von Dorcas zu kümmern. In den ersten Tagen kümmerten wir uns um die ärztliche Versorgung. Dr. Christophe, Chefarzt der französischen Botschaft und Freund des Hauses, unterstützte uns wo es nur ging. Die beiden gebrochenen Oberschenkel müssen später operiert werden, wenn Dorcas’ Allgemeinzustand stabil ist. Inzwischen wurden die Beine geschient, wie auch der gebrochene Unterarm. Die Hände waren stark geschwollen, wiesen Luxationen und einen Fingerbruch auf.

Dorcas22:

Derzeit wird Dorcas in einem Zentrum für unterernährte Kinder aufgepäppelt. Wird sie dort entlassen, nehmen wir sie wieder in unserer Gemeinschaft auf. Gestern haben wir Dorcas besucht, sie hat schon 500 g zugenommen.

Dorcas33:

Eine gerichtliche Anklage des Vaters und der Stiefmutter haben wir bei der Polizei eingereicht. Diese Untat muss verfolgt werden!


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16.3.10; 17:04:14 Uhr

Am Dienstagnachmittag, den 2. März fuhr der im Jänner in Fulpmes beladene, in Bremerhaven verschiffte und im Hafen Cotonous wieder auf einen Lkw geladene Container auf unserer Missionsstation ein. Unsere Freude ist riesengroß über die vielen Schätze, die wir vorzu beim Öffnen der vielen Kartons entdecken! Zum Vorschein kommen Textilwaren, Spielsachen, Schreibartikel, 102 Betten, Stühle, Tische und anderes Mobiliar, Fahrräder und Lebensmittel. Alles ist sehr begehrt und wertvoll für uns! So immense Geschenke!

Container1:

Ich möchte euch allen, die ihr auf irgendeine Weise am Zustandekommen des Containertransports mitgewirkt habt, ein herzliches Vergelt’s Gott sagen: meiner Familie, voran meiner Schwester Veronika Gleirscher, Eva Hörtnagl, der Pfarrgemeinderats-Obfrau, den Salesianern von Fulpmes mit Dir. P. Otto Ledermüller und nicht zuletzt einem jeden einzelnen von euch, die ihr dem Aufruf im letzten Augenblick gefolgt seid, den Container noch mit Keidung, Spielsachen etc. zu füllen.

Ebenso danken wir von Herzen für die Spenden zur Deckung der Transportkosten! Der Herr segne euch für eure Großzügigkeit! Auch meine Gemeinschaft möchte ein aufrichtiges Dankeschön sagen. Nur durch eure Hilfe können wir wirklich vielen notleidenden Menschen beistehen und deren harten Schicksalen entgegentreten.

Container2:

Bei der Verteilung der ersten Kleidungsstücke.


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