Sr. Hanni
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Hanni Denifl
Hanni: Denifl

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13.12.11; 22:49:29 Uhr

Vom 18. bis 20. November 2011 war Papst Benedikt XVI. zu Besuch in Benin. Hauptgründe waren die Unterzeichnung des Abschlussdokumentes der Afrikasynode von 2009 "Africae Munus" und das 150 Jahrjubiläum der Missionierung Benins. Im Vorfeld besuchte uns Nuntius Erzbischof P. Michael Blume SVD, um uns Don Bosco Schwestern zu fragen, ob nicht unsere Mädels von unserem Lehrrestaurant "Mamma mia" den Papst und 40 weitere Bischöfe bekochen könnten. Mit unglaublicher Freude und Aufregung sagten wir zu. Drei Tage lang sorgten sie in der Nuntiatur mit viel Liebe fürs Frühstück, Mittag- und Abendessen des Heiligen Vaters und seiner Gefolgschaft. Papst mit unseren Mädels: Hier nun das historische Foto! Jedes Mädchen bekam einen Abzug und wird ihn wie einen kostbaren Schatz hüten. Man darf nicht vergessen, dass die meisten dieser Mädchen aus ärmlichsten Verhältnissen kommen, täglichen Überlebenskampf und Hunger kennen, Analphabeten sind und oft traumatisierende Erfahrungen hinter sich haben. Ihnen gebührt ein herzlicher Glückwunsch und ein aufrichtiger Dank für ihre großartige Leistung!

                                                         (Sr. Hanni Denifl fma)


Forum 

17.9.11; 3:04:55 Uhr

Unseren Sozialarbeitern, die regelmäßig tagsüber und nachts Streifzüge durch den Markt machen, bot sich schon seit vielen Monaten ein Bild des Schreckens: Mädchen mit Babys schlafen unter freiem Himmel, an der Lagune neben Müllbergen oder unter Marktständen, wo sie ebenso vielen Gefahren wie auf öffentlichen, gebührenpflichtigen Schlafplätzen ausgesetzt sind. Junge Mütter sind besonders fragil und werden oft Opfer von Raub, sexueller Gewalt und Belästigungen, Erpressung, Kindesentführung, Infektionskrankheiten …

Die Notwendigkeit, eine Einrichtung zum Schutz und zur Unterstützung von jugendlichen Müttern und deren Kindern zu schaffen, war gegeben.

Kindermütter 1: Kindermütter 2:

Am 15. Juni 2011 war es soweit: 10 Teenager-Mütter zogen mit ihren Kindern in das „Haus der Sonne“ in Hindé ein. Nur zwei Straßen weiter befindet sich das „Haus der Hoffnung“, wo die Mädchen eine Lehrausbildung in Anspruch nehmen, währenddessen Kindergärtnerinnen auf die Kleinen aufpassen und sich Sozialarbeiter um die Reintegration der Mädchen in ihre Familien bemühen.

Kindermütter 3: Kindermütter 4:


Forum 

17.9.11; 1:10:13 Uhr

Vor 150 Jahren sind drei Mitglieder der Gesellschaft für Afrikamissionen von Lyon aus aufgebrochen, um ins Königreich Dahomey (heutiges Benin) die Frohbotschaft Jesu zu bringen. Der französische Priester Louis Edde stirbt beim Zwischenstopp in Freetown in Sierra Leone. Der Italiener Francesco Borghero und der Spanier Francisco Fernandez gehen am 18. April 1861 bei Ouidah an Land und beziehen Quartier im seit 40 Jahren leerstehenden portugiesischen Fort. Von dort nimmt die Evangelisierung Dahomeys ihren Ausgang.

150 Jahre 1:

An diesem Strand vor Ouidah gingen die zwei Missionare an Land.

WARUM 1861?

Dahomey hat mehrere Missionierungs-Versuche erlebt. 1644 sind bretonische Kapuziner in Ouidah angekommen, das sie ein Jahr später wegen oppositioneller Haltung zum Sklavenhandel und zu den Voudou-Priestern wieder verlassen. 1660, kaum angekommen, sterben fünf von elf spanischen Kapuzinern wegen schlechter Ernährung, mangelndem Trinkwasser und fehlender medizinischer Versorgung; die Überlebenden kehren heim. 1681 bis 1683 leben belgische Kapuziner in Ouidah, schwer krank treten sie alle die Heimreise an. 1688 treffen vier Dominikaner in Dahomey ein, drei sterben, der Vierte fährt nach Europa zurück.

Per Apostolischem Dekret von Rom mit Datum 28. August 1860 wurde das Apostolische Vikariat von Dahomey gegründet und der Gesellschaft der Afrikamissionen anvertraut, die acht Monate später in Ouidah ihre Mission beginnen.

EINIGE MEILENSTEINE:

18. April 1861 – Ankunft der ersten Missionare in Ouidah

1862 – die erste katholische Schule wird eröffnet

1877 – die ersten Missionarinnen treffen ein: die Schwestern Unserer Lieben Frau der Apostel

1901 – Errichtung des Vikariats von Dahomey, Ernennung von Mgr Louis Dartois zum 1. Vikar

1909 – Einweihung der 1. Kathedrale von Dahomey in Ouidah

150 Jahre 2:

Die Kathedrale von Ouidah 1914 – das erste Seminar wird eröffnet

1914 – Gründung der ersten lokalen Schwesterngemeinschaft: die Kleinen Schwestern Dienerinnen der Armen (Ocpsp)

1928 – 1. Weihe eines einheimischen Priesters: Thomas Mouléro

1954 – Segnung der Mariengrotte in Dassa-Zoumé

150 Jahre 4:

Die Mariengrotte in Dassa-Zoumé

1955 – Cotonou wird Erzdiözese, Erzbischof wird 1960 der einheimische Bischof Mgr. Bernardin Gantin

1977 – Mgr. Bernardin Gantin wird von Papst Johannes Paul II zum Kardinal ernannt

1982 – 1. Besuch von Papst Johannes Paul II in Benin

1993 – 2. Besuch von Papst Johannes Paul II in Benin

1998 – der katholische Radiosender „Immaculée Conception“ wird feierlich eröffnet

10. April 2011 – Jubiläumsfeier „150 Jahre Evangelisierung Benins“

18. – 20. Nov. 2011 – Papstbesuch von Benedikt XVI.

150 Jahre 3:

La "Porte du Salut" am Strand von Ouidah erinnert an die Ankunft der ersten Missionare.

STATISTIKEN 2011:

Heute gibt es in Benin 2.186.106 Getaufte, 202 katholische Schulen, 338 Pfarreien, 10 Diözesen, 11 beninische Bischöfe, 895 beninische Diözesanpriester, 224 beninische Priester im Ausland, 117 beninische Ordenspriester, 7 lokale Schwesternkongregationen, 67 weibliche Missionsorden in Benin, 1061 beninische Ordensschwestern, 7 Seminare und 804 Seminaristen.

JUBILÄUMSFEIER IN OUIDAH:

Am 10. April 2011 lud Erzbischof Mgr. Antoine Ganyé zur Jubiläumsmesse „150 Jahre Evangelisierung in Benin“ ein. Hauptzelebrant war Kardinal Mgr. Philippe Barbarin, Erzbischof von Lyon. Die Feier im Beisein von mehr als 200 Priestern und tausenden Gläubigen fand am Tor des Willkommensgrußes der Missionare, am Strand von Ouidah statt. Es war eine beeindruckende Feier, an der auch ich teilnehmen konnte.

150 Jahre 5: 150 Jahre 7:

Bei der 150 Jahr-Jubiläumsfeier in Ouidah

150 Jahre 6:

Das Jubiläumskreuz steht nun in Dassa-Zoumé, dem größten Pilgerort Benins.


Forum 

28.11.10; 23:07:42 Uhr

Liebe Mitschwestern, liebe MissionsfreundInnen in Österreich!

Zu Beginn des Advents möchte ich euch nach längerer Pause wieder einmal Neuigkeiten aus dem derzeit 32 Grad heißen Cotonou in den winterlichen Norden schicken.

Djidjé II: Djidjé I:

Das Hochwasser ist Mitte Oktober langsam zurückgegangen und die Aktivitäten auf unseren betroffenen Kinderbetreuungsstätten in Djidjé haben nach Aufräumarbeiten und Reparaturen wieder ihren Betrieb aufgenommen.

Commissaire:

Einen besonderen Besuch hat uns im „Haus der Hoffnung“ unser Polizeikommissar von Dantokpa abgestattet. Das Thema „Keine Angst Gewalt zu denunzieren“ gab interessanten Diskussionsstoff unter den Mädchen.

Diplomfeier Ella: Diplomfeier:

Inzwischen hatten wir sogar zwei Diplomfeiern im „Haus der Hoffnung“ am Marktrand. Insgesamt 33 junge Menschen wurden ins Arbeitsleben als Seifenhersteller, Bäcker-, Konditor- und Kochgesellen entlassen.

Gemeinschaft Cotonou 10-11: Sr. Ausilia:

Unsere neue Provinzoberin Sr. Ausilia Vizzi, Missionarin aus Italien, hat uns im Oktober einen Besuch abgestattet. Hier ein Gemeinschaftsfoto mit ihr, Dritte von links stehend. Wir waren bisher 9 Mitschwestern in der Gemeinschaft, ab morgen, 29. November, kommt noch Sr. Augustine als 10. hinzu.

Nächste Woche nehme ich am 2. Teil der Fortbildung „Gewaltfreie Kommunikation“ teil. Ansonsten sind wir schon fest beim Planen der bevorstehenden Weihnachtsfeste. Ich wünsche euch allen eine erwartungsvolle, frohe Adventszeit!

Dankbar im Gebet verbunden eure Sr. Hanni


Forum 

26.9.10; 22:00:23 Uhr

Seit 18 Jahren hat es keine solchen Überschwemmungen in Cotonou gegeben wie in diesen Tagen. Viele Stadtviertel und Straßen stehen unter Wasser, vor allem jene, die nahe am See Nakoué und an der Lagune liegen. Es regnet heuer immer noch sehr stark und die Flüsse, die vom Norden kommen sind angeschwollen und lassen den Wasserspiegel weiter steigen.

Überschwemmung in Cotonou3:

Überschwemmung in Cotonou1:

Überschwemmung in Cotonou2:

Überschwemmung in Cotonou4:

Überschwemmung in Cotonou5:

Überschwemmung in Cotonou6:

Damit meine Kollegen und ich zu unserer täglichen Arbeit ins „Haus der Hoffnung“ kommen, müssen wir seit 23. September durchs Wasser fahren oder waten, da die Taximopeds die Durchfahrt zu Recht verweigern. Ins Kommissariat bin ich mit dem Boot gefahren.

Viele Leute haben ihre Unterkünfte verlassen müssen, bei uns im Haus der Hoffnung haben wir unsere Pforten für junge Frauen und Mütter geöffnet. Rachidath, eine 15-jährige, zweifache Mutter sagte: „Das Wasser nimmt mein Kind mit fort!“, wir haben ihr mit ihren Kindern in einem Klassenzimmer Unterschlupf gewährt.

Wir hoffen und beten, dass sich die Situation nicht weiter zuspitzt.


Forum 

16.8.10; 1:56:04 Uhr

Ein historischer Augenblick ereignete sich in Ashaiman/Tema bei Accra in Ghana. Am 15. August, dem Hohen Frauentag, wurde erstmals im englischsprachigen Westafrika eine Don Bosco Schwestern-Gemeinschaft gegründet.

Sr. Ausilia Vizzi, die neu ernannte Provinzialin von AFO, begleitete die drei Schwestern Sr. Teresita Villegas (vormalige Provinzialin und neue Oberin, Kolumbianerin), Sr. Jacintha Irudayasami (Inderin) und Sr. Félicité Goé (Liberianerin) an ihre neue Missionsstätte, an der sie von den Salesianern schon „seit Jahren“ erwartet wurden.

Sr Teresita: Sr Jacintha: Sr. Félicité:

Sr. Teresita Sr. Jacintha Sr. Félicité

In der Pfarrkirche „Hl. Johannes Bosco“ von Ashaiman wurden die Schwestern in einer feierlichen Eucharistiefeier von der Salesianischen Familie und der Pfarre aufgenommen, anschließend fand die Schlüsselübergabe des Mädcheninternats mit Festessen im Provinzhaus der Salesianer statt.

Tema1: V.l. Sr. Félicité, Sr. Teresita und Sr. Jacintha

Möge die neue Mission den Wünschen der jungen Menschen entsprechen. Bei Begegnungen mit ihnen in den letzten Jahren erging immer wieder derselbe Appel an uns: „Kommt doch auch zu uns! Warum vergesst ihr uns und seid nur in frankophonen Ländern gegenwärtig? Wir brauchen auch Erziehung und wollen Begleitung im Glaubensleben!“


Forum 

28.6.10; 19:57:09 Uhr

Um den Kinderhandel und die Landflucht zu vermindern wurden Aufklärungskampagnen auf dem Land, in den Regionen Ouéme und Plateau, durchgeführt. Organisiert wurden diese Aktivitäten, die mehrere Monate andauerten, von den Don Bosco Schwestern im Rahmen des Projektes „Kampf gegen den Kinderhandel“.

Sensib Issaba1:

Dabei wurden Schwerpunkte auf Kinderrechte und Ausbildungsmöglichkeiten mit den daraus resultierenden wirtschaftlichen Ressourcen gelegt. Themen wie „Recht auf Erziehung“, „Elternverantwortung von Schulkindern“, „Recht des Kindes auf Meinungsäußerung“ u.v.a. kamen zur Sprache. Auch unsere Lehrberufsangebote in unseren Einrichtungen fanden ein offenes Ohr bei Dorfchefs, Müttern, Vätern, Kindern und Jugendlichen.

In Issaba: Der König von Issaba. Frauen als aufmerksame Zuhörer und gute Tänzerinnen. Kinder beim Rollenspiel.

Sensib Issaba2:

Sensib Issaba3: Sensib Issaba4:

Sensib Issaba5: Sensib Issaba6:

In Honta: Zeugnisse von Jugendlichen werden gern gehört.

Sensib Honta1:

Sensib Honta3: Sensib Honta2:


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27.6.10; 23:39:09 Uhr

Am Mittwoch, 2. Juni konnten 10 junge Frauen eine Ausbildungsbestätigung zur Landwirtin in einer kleinen Feier entgegennehmen.

Farm11:

Die 3-monatige Ausbildung auf der Farm „Valponasca“ der Don Bosco Schwestern nahe dem Dorf Takon bei Porto Novo beinhaltet Gemüse- und Getreideanbau, Volksmedizinanbau, Kaninchen-, Hühner- und Fischzucht in Praxis und Theorie.

Farm22: Farm33:

Farm44: Farm55:

Betreut wurden die 10 Mädchen von 3 kompetenten AusbildnerInnen. Die Eltern der Mädchen, die auch zur Abschlussfeier kamen, wurden ersucht, den Mädchen ein Stück Land zur Verfügung zu stellen und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen.


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22.5.10; 14:43:58 Uhr

Am Mittwoch, 12. Mai 2010 luden die Don Bosco Schwestern 850 Kinder und deren insgesamt 100 BetreuerInnen und MitarbeiterInnen aus ihren verschiedenen in der Stadt verteilten Einrichtungsstätten auf die Missionsstation in Zogbo ein, um gemeinsam das jährliche Dankbarkeits- und Maria Mazzarello-Fest zu feiern! Es wurde zum größten Fest seit der Ankunft der Don Bosco Schwestern in Cotonou vor 18 Jahren.

Fête Merci1:

Nach einer Wortgottesdienstfeier in der Pfarrkirche ging es, angeführt von der Musikkapelle der Polizei, in einer Prozession Richtung Missionsstation. Fête Merci21:

Fête Merci5:

Dort angekommen gab jede Gruppe eine Darbietung zum Besten:

Fête Merci4:

Das Foyer Laura Vicuña zeigt Maria Mazzarello live.

Fête Merci2:

Die Schule Laura Vicuña beim Tanz.

Fête Merci3:

Der „Steckentanz“ der Marktmädchen.

Fête Merci13: Fête Merci14: Fête Merci15:

Fête Merci11:

Zauberei, Akrobatik, Jonglieren unsere Burschen vom „Haus der Hoffnung“.

Fête Merci12:

Ein salesianisches Fest in Freude und Dankbarkeit, ganz nach unserem Jahresmotto: Gemeinsam unterwegs um sich kennenzulernen!


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28.4.10; 19:03:42 Uhr

Am Dienstagvormittag, den 27. April 10 brachen 80 Kinder von unseren Betreuungsstätten auf dem Markt und 70 Jugendliche aus dem „Haus der Hoffnung“ auf, um zum ersten Mal in ihrem Leben ins Museum zu gehen.

Fondation Zinsou1:

Abgeholt wurden wir vom bunten, weithin auffallenden Bus der Fondation Zinsou, der uns ins gleichnamige Museum brachte. Dort bestaunten wir 56 Exponate von 16 afrikanischen Künstlern. Instruierte Museumsführer erklärten den Kindern die verschiedenen Kunstkategorien und die Bedeutung einzelner Werke.

Fondation Zinsou2: Fondation Zinsou3:

Fondation Zinsou5: Fondation Zinsou6:

Die Kinder waren beeindruckt von dieser neuen Erfahrung.


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