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10.03.2010; 16:50:16

Aktuelle News aus den Don Bosco Weblogs:



News von Sr. Hanni Denifl (aus Afrika), 9:45:03 PM.

Besuch Besuch. In diesem Monat hatte ich gleich zweimal ganz lieben Besuch. Am Freitag, dem 4. Februar besuchte mich zu meiner großen Freude der österreichische Botschafter Dr. Stefan Scholz, der seinen Sitz seit September v.J. in Abuja in Nigeria hat. Es waren nette Stunden mit ihm auf unserer Missionsstation in Zogbo, im Haus der Hoffnung und in der Baracke auf dem Markt Dantokpas. Er zeigte sich beeindruckt und will wiederkommen.

Vom 11. bis 14. Februar teilte ich ebenfalls eine schöne Zeit mit Fr. Kathrin Seyfahrt, einer Journalistin des Bayrischen Rundfunks und Leiterin des Vereins „Wunschträume“.

Kathrin auf dem Ruecksitz: Mit viel Mut wagte sie sich auf den Rücksitz meines Mopeds und so bugsierten wir uns quer durch die Stadt von einer Einrichtungsstätte zur anderen.

An der Lagune: Site Thibaut: Thibaut mit Kind:

Wir besuchten Thibaut während seiner Animation an der Lagune.

Baraque:

In der Baracke fanden wir Frank mit seiner Kindergruppe vor.

ME Boulangerie: ME Savonnerie:

Im Haus der Hoffnung besuchten wir unsere 4 Ateliers, die Krankenstation und die Alternativschule.

Unsere Marktmädchen:

Auch die Marktmädchen waren am Aufstapeln ihrer Waren.

Boutique Rose:

In unserer Boutique Rose, in der wir unsere von den Jugendlichen selbstgemachten Seifen- und Stoff-Produkte sowie unser Brot und unsere Backwaren anbieten, wurden wir von Estelle begrüßt.

Foyer:

Im Foyer spielten wir mit den Kindern und einige erzählten uns von ihrem Schicksal. Paroisse Fassade: Paroisse innen:

Zuletzt nahmen wir am Sonntag beim lebendigen Kindergottesdienst in unserer Pfarrkirche "Hl. Antonius" teil und dankten fuer die schöne gemeinsame Zeit.



News von Sr. Beatrix Baier (aus der Mongolei), 8:45:04 PM.

Gesegnete Ostern!.

 

Cristo:

 

Von ganzem Herzen wuensche ich euch allen

ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Moege die Freude und das Licht der Auferstehung

in den Alltag hineinwirken!

 

Ich habe gerade den Auferstehungsgottesdienst in unserer Kathedrale in Ulaanbaatar mitgefeiert - und es war wirklich ein Fest! Im Rahmen des Gottesdienstes wurden 12 junge Menschen (von ca. 9 - 18 J.) getauft und 9 gefirmt. Es war einfach schoen, die Freude und Begeisterung der jungen Menschen zu erleben, nun Christ/in zu sein - ihr Vertrauen und Glauben waren teilweise echt beeindruckend. Und gleichzeitig wissen sie, dass sie es alleine nicht 'schaffen' - "bitte bet fuer mich, damit ich ein guter Christ / eine gute Christin werde" hab ich von ihnen immer wieder gehoert.

Insgesamt werden an diesem Osterfest in der Mongolei in den 4 Pfarreien ca. 100 Kinder, Jugendliche, Erwachsene getauft werden.

 

 

Hoffnung fuer Turuu!.

 

Turuu ist ein 12-jaehriger mogolischer Bub, der vor 3 Jahren unabsichtlich ins Feuer gestossen wurde und dabei so unglücklich fiel, dass er sich nicht befreien konnte und sich an Teilen des Gesichts und den Haenden, vor allem der linken, schwere Verbrennungwunden zuzog. In diesen letzten 3 Jahren besuchte Turuu nicht die Schule – teils weil er sich immer wieder Behandlungen im Krankenhaus unterziehen musste, teils weil er immer wieder Schmerzen hatte und auch weil ihn die anderen Kinder in der Schule verspotteten und ausschlossen.

 

Mit Hilfe von Spendengeldern konnten wir ihm und seiner Mutter vergangenen November einen Transport nach Korea und eine relativ guenstige Behandlung im Krankenhaus ermoeglichen. Er musste sich dort mehreren Operationen and Haenden und Gesicht unterziehen. 

Doch mit Erfolg - Ende Jaenner zurueckgekehrt, zeugt er hier stolz seine linke Hand her, deren Finger er nun wieder gebrauchen kann. 

 

Turuu2:

 

Da er in Korea mit Hilfe einer Bekannten der Don Bosco Schwestern zwischen den Operationen Nachhilfeunterricht bekommen hat, wird der aufgeweckte Bursch nun hier in der Mongolei wieder den Anschluss finden koennen.

 

Seine Eltern und Turuu sind von Herzen fuer diese tatkraeftige Hilfe dankbar. Ihr wenig gespartes Geld war mit den ersten Operationen und Behandlungen in der Mongolei schnell aufgebraucht. Nun haben alle Hoffnung, dass er wieder ein normales Leben fuehren, die Schule besuchen und einen Beruf erlernen kann!

 

Turuu1:

 

Don Bosco in Mongolisch!!!.

 

Nun ist es endlich soweit! Die erste Don Bosco Biografie liegt druckfrisch vor uns!

 

DB_mongol:

 

Die erste Uebersetzung des Buches von Teresio Bosco wurde von einer Mongolin aus dem Russischen gemacht. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch nicht getauft, sondern besuchte erst den Katechismusunterricht. Danach waehlte sie fuer sich als Taufnamen "Margarita" - nach der Mutter von Don Bosco.

 

Danach wurde diese Uebersetzung von unseren 4 mongolischen SMDB's (2 davon im naechsten Bild sichtbar) ueberarbeitet.

Den Salesianern sei ein riesengrosses Danke fuer ihren Einsatz dafuer gesagt. Es ist auch fuer sie ein wunderbares Geschenk. Feiern sie doch im kommenden Jahr 2011 ihr 10-jaehriges Jubilaeum in der Mongolei.

 

DB_mongol3:



News von Michael Lutz SDB (Benediktbeuern), 6:07:27 PM.

Alter Egoist.

 

Im Fach Kirchenrecht haben wir in den Vorlesungen letztens von den Mitarbeitern des Bischofs gehört, beispielsweise vom Generalvikar, der manchmal auch als "Alter Ego" (lat. anderes Ich) des Bischofs bezeichnet wird. Dazu ist mir ein Wortspiel eingefallen - nicht sehr inhaltsschwer, das gebe ich zu - aber es reimt sich und vielleicht entlockt es Euch ja ein Schmunzeln. ;-)

 

Einst ein Bischof sprach zu seinem Generalvikar
"Du alter Egoist!",
doch dabei vor lauter Frust vergaß, dass dieser ja
sein Alter Ego ist!

 

© Michael Lutz SDB, 2010.

 

Alleluja Jesus lebt.

 

Osterkerze_2009_klein: Osterkerze 2009 der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern, gestaltet von P. Karl Abt SDB (1927-2010). Schriftzug:
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Moor_03_01_2010_klein: Moor zwischen Benediktbeuern und Kochel, Nähe Loisach; Winteransicht mit Schnee im Vordergrund. Aufgenommen am 3.1.2010. © Salesianer Don Boscos.
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Es war ein frostiger Wintersonntag. Doch ab und zu kam die Sonne hervor und es glitzerte der Schnee in ihrem Licht. Grund genug für uns, ein wenig frische Luft zu tanken und von Kochel nach Benediktbeuern durch das Moor zu gehen. Wir konnten die Türme der Basilika schon sehen, da fing es vom Kirchturm an zu läuten. Der schwere, dunkle Ton der Totenglocke mit seiner unbarmherzigen Regelmäßigkeit begleitete fast eine halbe Stunde lang unseren Weg. Und wir ahnten schon, was später Gewissheit wurde: Das Läuten zeigte die Todesstunde unseres Mitbruders P. Karl Abt SDB an, der viele Jahre Pfarrer in Benediktbeuern gewesen ist. Seine schwere Krankheit hat ein Ende gefunden.

 

Pater Abt war künstlerisch begabt. Jedes Jahr schmückte er unsere Osterkerze mit einem österlichen Motiv. 2009 war "Alleluja Jesus lebt" der Leitgedanke, der die Kerze zierte. Nun brennt sie neben seinem Sarg, in dem er aufgebahrt ist. Möge er jetzt mit Jesus leben, so wie er das als Seelsorger so vielen Menschen zugesagt hat!

Probe 5. Probe 5

Probe 4. Probe 4

Probe 3. Probe 3

Probe 2. Probe 2

Probe. Probe

Selig, die Frieden stiften.

 

Vaclav_Klement_klein: Don Václav Klement SDB als Hauptzelebrant in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern, aufgenommen am 25. Oktober 2009. Foto: Jörg Widmann SDB;
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"Selig, die Frieden stiften" ist das Leitwort des diesjährigen Monats der Weltmission. Das in diesem Rahmen in Deutschland gesammelte Geld unterstützt das Engagement der katholischen Kirche für Frieden und Versöhnung in Nigeria. Am heutigen Weltmissions-Sonntag stand in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern Don Václav Klement SDB der Messe vor. Der Generalrat für die Missionen wies in seiner Predigt darauf hin, wie aktuell und dringlich der Missionsgedanke heute sei und zeigte die Liste des Generaloberen mit jenen Ländern, die um Entsendung von Missionaren gebeten haben (siehe Bild oben).

 

Bild P. Thomas Gaich SDB.

 

P_Thomas_Gaich_SDB_klein: P. Thomas Gaich SDB (1941-2008) im Büro. © www.donbosco.at (Bildbearbeitung: Michael Lutz SDB).
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Zu meiner letzten Meldung ein Nachtrag: Hier gibt es noch ein besseres Bild von P. Tom, auch ein Beitrag auf donbosco.at ist bereits online.

 

Ein Hinweis in eigener Sache: Über ein Web-Formular kann man mir jetzt eine Nachricht schreiben, der Link dazu findet sich auch auf jeder Seite meines Weblogs im linken Bereich.

 

P. Thomas Gaich verstorben.

 

P_Thomas_Gaich: P. Thomas Gaich SDB, gestorben am 13. Dezember 2008. Aufnahme vom 19. Oktober 2008 im Don Bosco Haus in Wien. Bildbearbeitung: Michael Lutz SDB. © www.confronto.at

 

März 2003, Wien, Don Bosco Haus. Vortrag einer Volontärin von Jugend eine Welt über ihre Zeit in Indien. Ich war an diesem Tag zum ersten Mal im Don Bosco Haus und, meiner Erinnerung nach, P. Thomas Gaich SDB der erste Salesianer Don Boscos, den ich getroffen habe. Wenige Monate später bat ich, die Salesianer als Kandidat näher kennenlernen zu dürfen.

 

In der letzten Zeit merkte man schon stark die Spuren seiner Krankheit bei Pater Thomas; gestern, am 13. Dezember 2008 ist er gestorben. Lieber Mitbruder, mögest Du bei Gott in Frieden ruhen!



News von Sr. Hanni Denifl (aus Afrika), 7:12:37 PM.

Unsere Farm "Valponasca". Den Besuch unserer Provinzoberin Sr. Teresita vorige Woche haben wir zum Anlass genommen, den Fortgang des Aufbaus unserer Farm zu begutachten. Sie liegt 12 km außerhalb der politischen Hauptstadt Porto Novo, so ca. eine Autostunde von Cotonou entfernt.

Farm1:

Dort angekommen, staunten wir über die Neuerungen: Inzwischen sind schon Becken für die Fischzucht ausgegraben, mehrere Hasenställe gebaut und einige Felder mit Mais, Gewürzsträucher und in der Volksmedizin verwendete Pflanzen angebaut.

Farm2:

Das Wichtigste jedoch: Ein weiteres Häuschen, das als Unterkunft für die Lehrmädchen vorgesehen ist, ist nun fertiggestellt.

Farm3: Farm4:

Derzeit sind drei LandarbeiterInnen damit beschäftigt, die ersten Felder zu bestellen und Erfahrungen mit den Bodengegebenheiten zu machen. Dabei sind sie auf das Problem von Wassermangel gestoßen. Die Trockenzeit dauert nun schon vier Monate an und die Brunnen sind zum Teil schon ganz ausgetrocknet. Auch in den umliegenden Dörfern gibt es kein Wasser. Eine Bohrung wird notwendig werden.

Mit dem kommenden Schuljahr wollen wir mit der Ausbildung zum Agronom für unsere Mädchen beginnen.


 

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